Wer kennt es nicht: Ich suche und suche aber finde einfach nicht die Information nach der man sucht. Je nachdem wie ausdauernd man ist, gibt man früher oder später auf. Das gilt es bei neuen Webseiten zu verhindern, der folgende Beitrag soll eine Hilfestellung dazu sein.

Auszug aus Ist Ihre Webseite ein Irrgarten? Navigationsmechanismen helfen! | Unternehmer.de: Der Einsatz von Navigationsmechanismen soll dazu führen, dass sich Nutzer schnellstmöglich auf einer Website zurechtfinden und diese einfach und intuitiv nutzen können.Dieses Ziel wird erreicht, wenn sich die Nutzer nicht mehr mit der Navigation beschäftigen müssen, sondern sich auf den Inhalt konzentrieren können.Hierzu muss jedoch auf eine Reihe von Aspekten bei der Website-Gestaltung geachtet werden.

Theoretisches Grundlagenwissen

In der Online-Marketing-Literatur lässt sich eine Vielzahl von Regeln, Prinzipien und Methoden finden, die sich mit der Strukturierung und Gestaltung von Websites auseinandersetzen:

  • Die 7+/-2-Regel

Bei der sogenannten 7+/-2-Regel wird davon ausgegangen, dass das menschliche Gehirn sich am besten sieben Elemente, wie beispielsweise Menüpunkte, einprägen kann. Wenn es mehr als neun Elemente sind, kann es sehr schnell zu einer Überforderung der Nutzer kommen. Wenn es wiederum weniger als fünf Elemente sind, wird die Auswahl von den Nutzern kaum noch wahrgenommen. Somit bieten sieben Elemente, die in einem abgegrenzten Bereich sind, einen guten Anhaltspunkt bei der Gestaltung der Website.

Die 7+/-2-Regel bezieht sich auf die Gedächtnis-Leistung des menschlichen Gehirns. Die Regel kann dadurch getestet werden, dass Nutzern nach einer gewissen Weile das Menü weggenommen wird und sie sich anschließend an die einzelnen Menükomponenten erinnern sollen. Üblicherweise ist das Menü einer Website jedoch immer an derselben Stelle platziert, so dass die Regel damit nicht direkt anwendbar ist. Sie kann jedoch mit anderen Methoden, die im Folgenden noch genauer beschrieben werden, gut kombiniert werden und dadurch einen entscheidenden Erklärungsbeitrag leisten.

  • Das KISS-Prinzip

Bei dem sogenannten KISS-Prinzip geht es um den Grundsatz „keep it small and simple“. Die Website sollte demnach auf jeder Seite gerade nur so viel Inhalt anzeigen, wie der Nutzer verarbeiten kann. Durch zu viel Inhalt wird der Nutzer in der Regel abgeschreckt, da er die Ãœbersicht verliert. Falls auf der Website jedoch zu wenig Inhalt geboten wird, ist es sehr wahrscheinlich, dass die Nutzer die Internetseite verlassen werden.

  • Der Mythos der 3-Klick Regel

Die 3-Klick-Regel geht davon aus, dass Nutzer, die mehr als drei Mausklicks brauchen, um zu dem gesuchten Inhalt zu finden, die Seite verlassen. Der Mythos stimmt jedoch nicht unbedingt, denn die Nutzer geben nicht grundsätzlich nach drei Klicks auf. Es konnte nachgewiesen werden, dass die Nutzerzufriedenheit in keinem Zusammenhang mit der Klickanzahl steht.

  • Der Breadcrumb-Pfad

Der Breadcrumb-Pfad ist eine hierarchische Staffelung und zeigt dem Nutzer beispielsweise einen Verlaufspfad an. Der Pfad ist in der Regel so gestaffelt, dass er mit der Startseite beginnt und mit der Zielseite, zu dem der Anbieter den Internetnutzer leiten möchte, endet. Dem Nutzer sollte während der Navigation jederzeit die Möglichkeit geboten werden, zum Hauptmenü zurückkehren zu können.

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